Präzisionsfertigung | Poröse Strukturen | Individuelle Fertigung nach Maß

Gesundheit

Mit der Gicam-Technologie lassen sich mittels DED-Laserverfahren biologische Strukturen herstellen, die auf andere Weise nur schwer zu realisieren sind: poröse Strukturen mit Gradienten, bifunktionelle Oberflächen sowie individuell an die Anatomie des Patienten angepasste Implantate. Hier geht es weniger um Reparaturen als vielmehr um Präzisionsfertigung unter Einhaltung der Anforderungen an Biokompatibilität und behördliche Rückverfolgbarkeit.
Hinzufügen von Funktionen

Femurschäfte von Hüftprothesen

Die Knochenanlagerung fördern und gleichzeitig eine kontrollierte Festigkeit im Kern gewährleisten: eine abgestufte Porosität, die durch herkömmliche Bearbeitungsverfahren oder Plasma-Beschichtung nicht erzielt werden kann.
Ces implants en titane doivent favoriser l'ostéointégration (croissance osseuse dans l'implant) au niveau de leur zone d'ancrage dans le fémur, tout en conservant une rigidité contrôlée en cœur pour éviter le phénomène de « stress shielding » (résorption osseuse par transfert de charge inadapté). Le DED permet de déposer une structure poreuse ou un gradient de porosité directement sur la zone d'ancrage, un résultat impossible à obtenir par usinage conventionnel ou par revêtement plasma classique.

Cette approche améliore la fixation biologique à long terme de l'implant, réduisant le risque de descellement, cause majeure de reprise chirurgicale. Le procédé permet aussi de personnaliser localement la porosité selon la morphologie osseuse du patient, dans une logique de médecine personnalisée.
Abgestufte Porosität → Poröse Struktur, die direkt auf den Verankerungsbereich aufgebracht wird.
Langfristige Fixierung → Geringeres Risiko einer Lockerung, einer der Hauptgründe für erneute chirurgische Eingriffe.
Femurschäfte von Hüftprothesen
Foto: Nuno Nogueira – Wikimedia Commons — Lizenz — Bild bearbeitet

FAQ

Was ist „Stress Shielding“?

Es handelt sich um einen Knochenabbau, der auf eine ungeeignete Lastverteilung zwischen Implantat und Knochen zurückzuführen ist. Eine kontrollierte Steifigkeit im Schaftkern in Verbindung mit einem porösen Verankerungsbereich verhindert dies.

Kann die Porosität an den Patienten angepasst werden?